Donnerstag, 12. April 2012

Aromatherapie bei Windeldermatitis

Rötung und Ausschlag im Windelbereich kann sowohl bei der Verwendung von Stoffwindeln als auch bei Einwegwindeln vorkommen. Aromatherapie mit ätherischen Ölen ist sowohl dazu geeignet der Windeldermatitis als Pflegemaßnahme vorbeugen als auch dazu um eine Windeldermatitis auszuheilen.

Wie pflege ich den Babypo?
Zum Reinigen des Babypos eignet sich am besten lauwarmes Wasser und ein Waschlappen, der täglich gewechselt wird. Anschliessend wird der Po sorgfältig getrocknet. Vor dem Schliessen der Windel kann noch etwas Pflanzenöl zur Hautpflege aufgetragen werden. Besonders gut eignet sich ein natives Bio-Sonnenblumenöl. Nachdem das Kind 9 Monate lang aussschliesslich von Fruchtwasser umgeben war, ist es die beste Prophylaxe gegen Allergien und Wundsein, wenn es mit so wenig chemisch-synthetischen Stoffen wie möglich in Berührung kommt. 

Wie gut sind Babycremes?
Die Auflistung der Inhaltsstoffe in Babypflegecremes, deren Namen teilweise fast unaussprechlich sind, sind nicht notwendig und nicht immer das Optimum zur Pflege des Babypos. Auch ist es fraglich sinnvoll den Eigengeruch des Babys mit synthetischen Düften oder auch dem Duftgemisch natürlicher ätherischer Öle in Bio-Produkten zu überdecken.

Pflanzenöle für den Babypo
Jedes Speiseöl aus der Küche, aber besonders Sonnenblumenöl ist hautverträglicher als die von der Industrie angebotenen Ölmischungen, denn reine Pflanzenöle sind reich an ungesättigten Fettsäuren und nicht mit synthetischen Duftstoffen oder Mineralbeimengungen versetzt. Steht das Pflanzenöl in einer Flasche mit Pumpspender auf dem Wickeltisch, lässt sich ein Papiertuch rasch in ein Öltuch verwandeln

Ein trockener Po ist das A und O
Bei stark geröteten Hautfalten wird der Po nicht mit Wasser, sondern vorsichtig mit Öl und Watte (ist schonender als ein Papiertuch gereinigt, weil das Wasser die angegriffenen Haut weiter aufweichen würde und ein Brennen an wunden Stellen verursachen kann. Die wichtigste Maßnahme bei Wundsein und Windelausschlag ist das Trockenhalten der Haut, d.h. oft wickeln und das Kind öfter für einige Minuten nackt strampeln lassen. Wenn die großen Hautflächen trocken sind können die Hautfalten mit Mandelöl sparsam eingeölt werden. Dies macht die empfindliche Haut geschmeidig. Mandelöl eignet sich bei trockener Haut auch für die Ganzkörperpflege, z.B. wenn sich in den ersten Tagen die Haut abschuppt.

Ist jeder gerötete Babypo eine Windeldermatitis?
Es können immer mal leicht gerötete Stellen auftreten ohne dass dies ein Grund zur Panik ist. In den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht gleich um eine Windeldermatitis. Wenn beim Baby plötzlich einmal rote Stellen an der Haut auftreten, z.B. durch Reibung an der Windel oder Krümel von Käseschmiere, Hautschuppen und Talg, kann der Belag mit einem in Öl getränkten Wattebausch mehrmals täglich vorsichtig abgewischt werden. Trockenhalten ist auch hier sehr wichtig und es wird mit Öl statt Wasser gereinigt. Es eignen sich natives, kaltgepresstes Sonnenblumenöl und andere Pflanzenöle mit Zusatz von ätherischem Öl des Lavendels, Kamille oder mit Calendula. Die leicht geröteten Stellen verschwinden binnen weniger Tage. [1]

Ursache der Windeldermatitis
Durch die Einwirkung von Urin und Kot kann es auch zur Ekzembildung kommen, der so genannten Windeldermatitis. Gefördert durch das feuchtwarme Milieu entstehen im Bereich der Windel wunde und rote, auch nässende und leicht blutende Stellen. Die Hauptursache ist ein zu seltener Wechsel der Windeln und falsche Pflege z.B. zu fette Salben auf nasser Haut. Es stehen ein Vielzahl von Heilpflanzen mit entzündungshemmender Wirkung zur Verfügung wie Kamille, Ringelblume und Stiefmütterchen welche sehr gut zur Behandlung der Windeldermatitis geeignet sind. Auch die Reinigung mit aus Johanniskraut gewonnenem Rotöl oder Sanddornöl kann Windeldermatitis erfolgreich eingesetzt werden.

Johanniskrautöl/ Rotöl (Oleum hyperici) bei Windeldermatitis
Aufgrund der vielfältigen Wirkungen in der äusseren Anwendung sollte Johanniskrautöl in keiner Hausapotheke fehlen. Für das Rotöl werden die oberen Teile des Johanniskrauts zu Vollblüte geerntet in denen der rote Farbstoff, das Hypericin steckt sowie ätherisches Öl und Hyperforin, das wundheilungsfördernd und antibakteriell ist. Die Pflanzenteile werden mit hochwertigem Ölivenöl übergossen und mit einem Tuch bedeckt der Sonne ausgesetzt. Dadurch gehen die Wirkstoffe des Johanniskrauts in das Öl über. Bei der Windeldermatitis werden zwei Effekte des Rotöls genutzt, der entzündungshemmende Effekt und die antibakterielle Wirkung. Das Rotöl kann bei Windeldermatitis auch zur Reinigung des entzündeten Babypopos eingesetzt werden.

Rezept für Rotes Sanddornöl
Bewährt hat sich ebenfalls das Rote Sanddornöl. Eine Mischung aus Johanniskrautöl mit 5% Sanddornöl. Diese wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und wird sehr gut vertragen. Auch farblich und geruchlich ist das orange-rote Öl ein Erlebnis – es duftet nach frischem Sanddorn. Da Sanddornöl stark färbt ist schon ab einer 1%igen Zugabe so lange abzuwarten bis das Öl in die Haut eingezogen ist oder die Babykleidung wird an den eingeölten Stellen mit einer Kompresse vor Verfärbung geschützt.
5ml Sanddornfruchtfleischöl mit 95ml Johanniskrautöl mischen und kühl aufbewahren. Mehrmals täglich dünn auf die betroffenen Stelen auftragen. Wirkt entzündungshemmend und wundheilungsfördernd bei Windeldermatitis, Verbrennungen 1. und 2. Grades und Sonnenbrand.

Sanddorn (Hippophae rhamnoides) bei Windeldermatitis
Das Sanddornfruchtfleischöl bietet einen hohen Lichtschutz, der vor allem auf dem hohen Anteil Beta-Karotin beruht, das unter anderem die Haut von den Einflüssen freier Radikale schützt. Beta-Karotin besitzt eine wichtige Funktion für die Gesunderhaltung der Haut. Dazu kommen die Vitamine C und E sowie Flavonoide. Gemeinsam bilden sie ein antioxidatives Zellschutzsystem. Den spürbaren Schutz macht man sich neuerdings auch in der Säuglings- und Kinderheilkunde zunutze. Sanddornöl beschleunigt merklichen den Heilungspozess der Haut und trägt zu einer guten Abheilung ohne Narbenbildung bei. Darüber hinaus wirkt Sanddornfruchtfleischöl in der äusseren Anwendung antibakteriell, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Medizinisch wird das Sanddornfruchtfleischöl – kurz auch Sanddornöl- verwendet. Es kann eine 5-10 %ige Mischung mit einem neutralen Öl wie Jojoba- oder Mandelöl hergestellt werden.

Windelsoor
Der Windelsoor kann als Folge einer unbehandelten Windeldermatitis auftreten, wenn es zu einer Störung der Barrierefunktion der Haut gekommen ist. Die entzündete Haut ist mit Pilzspooren des Hefepilzes Candida albicans besiedelt und es kommt im Windelbereich und in Hautfalten zu flächenhaften, dunklen Rötungen und Entzündungen an der Hautoberfläche mit Schuppenbildung und Pusteln. Das Baby leidet beim Windelsoor sehr an starkem Juckreiz und Schmerzen. Gegen den Pilz wirksam sind einige kinderfreundliche ätherische Öle.


Ärztliche Abklärung der Ursache des Windelsoors
Vor der Behandlung eines Windelsoors mit Aromatherapie müssen von einem Kinderarzt Schweregrad der Kandidose und eventuell vorhandene andere Grunderkrankungen z.B. Immunschwäche, die zu einer Disposition führen könnten, abgeklärt werden. Ob Aromatherapie sinnvoll ist oder nicht hängt von der Art, vom Ausmaß des Befalls und von vorhandenen Grundkrankheiten des Säuglings ab. Die Behandlung begünstigender Faktoren (Grundkrankheiten, Wiederherstellung der Barrierefunktionder Haut) ist für einen dauerhaften Therapieerfolg erforderlich.

Aromatherapie oder Chemie beim Windelsoor?
Beim reinen Windelsoor, einem Befall ausschliesslich der Haut mit Candida albicans, kann die Behandlung mit Aromatherapie erfolgen. Falls keine Besserung durch die naturheilkundliche Behandlung erreicht wird, ist eine lokale Behandlung mit Antimykotika wie Nystatin oder Amphothericin B notwendig. Zudem kann eine orale Verabreichung eines Antimykotikums gegen die Pilze im Darm oder bei Mundsoor angebracht sein, wenn der begründete Verdacht auf einen Befall der Mund- und Darmschleimhaut besteht, um eine weitere Ausbreitung der Pilze beim Säugling zu verhindern.[2]

Welches ätherische Öl ist das richtige?
Unterschiedliche Autoren empfehlen verschiedene ätherische Öle zur Aromapflege bei Windeldermatitis bzw. Windelsoor. Viele ätherische Öle wirken hemmend auf Hautpilze einschliesslich den Windelsoor verursachenden Hefepilz Candida albicans. Deshalb kann je nach Vorliebe und guter Erfahrung ein ätherisches Öl mit nachgewiesener Wirkung gegen Candida albicans verwendet werden.

Ätherisches Öl von Thymian (Thymus vulgaris Chemotyp Thymol)
Die antimykotische (antipilzige) Wirkung des ätherischen Öls von Satureja montana L., Lavandula angustifolia Mill., Lavandula hybrida Reverchon, Syzygium aromaticum (L.) Merril und Perry, Origanum vulgare L., Rosmarinus officinalis L. und sechs Chemotypen von Thymus vulgaris L. auf das Candida albicans Wachstum weurde untersucht. Der höchste Wirkungsgrad wurde mit dem ätherischen Öl von Thymus vulgaris Chemotyp Thymol erhalten. Das ätherische Öl von Thymus vulgaris Chemotyp Thymol verstärkte die antimykotische Wirkung von Amphotericin B (synthetisches Antipilzmittel) was auf eine mögliche Nutzung dieses ätherischen Öls neben Antimykotika zur Behandlung von Mykosen (Pilzbefall) hinweist.[3]

In dem Video sind das blühende Thymiankraut, das ätherische Öl und die Zubereitung eines Hustentees aus Thymiankraut zu sehen und es wird angesprochen wobei Thymian hilft.



Antimykotische Aktivität des ätherischen Öls der Nelke
Versuche an Mäusen, deren Mundschleimhaut mit Candida albicans befallen war zeigten, dass die orale Einnahme von Gewürznelke, übermäßiges Wachstum von Candida albicans im Verdauungstrakt einschließlich der Mundhöhle unterdrücken kann.[4] Die Zusammensetzung und antimykotische (antipilzige) Aktivität von ätherischem Öl der Nelke, Syzygium aromaticum, wurde untersucht. Ätherisches Öl der Nelken zeigt einen hohen Gehalt an Eugenol (85,3%). Die antimykotische Aktivität des ätherischen Öls der Nelke und seiner Hauptkomponente, Eugenol, wurde gegen Pilzstämme von Candida, Aspergillus und Dermatophyten ausgewertet. Die ätherisches Öl der Nelke und Eugenol zeigten hemmende Aktivität gegen alle getesteten Stämme. Der fungizide Wirkungsmechanismus auf Hefen und filamentöse resultiert aus einer umfangreichen Verletzung der Zellmembran. Ätherisches Öl der Nelke und Eugenol verursachen ebenfalls eine erhebliche Verringerung der von Pilzen produzierten Menge an Ergosterol, einem spezifischen Pilz-Zellmembran-Bestandteil. Die Keimschlauchbildung durch Candida albicans wurde im Experiment vollständig oder nahezu vollständig gehemmt durch das ätherische Öl der Nelke und Eugenol. Die vorliegende Studie zeigt, dass ätherisches Öl der Nelke und Eugenol beträchtliche antimykotische Aktivität gegen klinisch relevante Pilze, einschließlich Fluconazol (Antipilzmittel)-resistente Stämme, zeigen.[5]

Ätherisches Öl von Lavendel (Lavandulae aetheroleum)
Ätherisches Öl von Lavendel ist nicht nur ein geeignetes Mittel gegen Unruhe, Muskelverspannungen und Schmerzzuständen, sondern auch bei Hautentzündungen und Hautinfektionen. Durch mehrere Studien konnte die antimykotische Wirkung des ätherischen Öls von Lavendel nachgewiesen werden. In mikrobiologischen Kulturen zeigt es Wirkung gegen den Hefepilz Candida albicans und andere Krankheitserreger. Beim Baby kommt das ätherische Öl von Lavendel nicht pur, sondern in einer altersentsprechenden Verdünnung zum Einsatz:
·                    0 – 1 Jahr: 0,5%
·                    1 – 3 Jahre: 1%
·                    Ab 3 Jahren: 2%


Rezept für ätherisches Öl von Lavendel bei Windelsoor
Ätherisches Öl von Lavendel kann zur Behandlung des Windelsoors mit Wasser, Tee aus Kamillenblüten oder Ringelblumen verdünnt werden. Hierfür werden für eine 0,5%ige Lösung auf 100ml Wasser/Tee 10 Tropfen ätherisches Öl von Lavendel gegeben. Einen halben Teelöffel Sahne oder Honig zur besseren Verteilung des ätherischen Öls dazugeben. Bei jedem Windelwechsel die betroffenen Stellen abtupfen oder waschen und an der Luft trocknen lassen. Vor der Anwendung die Mischung kräftig schütteln. Es sind keine Gegenanzeigen bekannt.

Ätherisches Öl vom Teebaum (Melaleucae aetheroleum)
Das ätherische Öl vom Teebaum besitzt antibakterielle und fungizide Wirkungen, insbesondere gegen Hautpilze wie Candida albicans. Bei diesem ätherischen Öl reicht bei Windelsoor eine niedrigere therapeutische Konzentration von 0,25% aus.

Rezept für ätherisches Öl vom Teebaum bei Windelsoor
Ätherisches Öl vom Teebaum kann zur Behandlung des Windelsoors mit Wasser, Kamillen- oder Ringelblumentee verdünnt werden. Hierfür  eine 0,25% ige Lösung zubereiten. Für eine Lösung auf 100ml Wasser/Tee 5 Tropfen ätherisches Öl vom Teebaum gegeben. Einen halben Teelöffel Sahne oder Honig zur besseren Emulgation dazugeben. Bei jedem Windelwechsel die betroffenen Stellen abtupfen oder waschen und an der Luft trocknen lassen. Vor der Anwendung die Mischung kräftig schütteln.
Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei bekannter Allergie gegen Teebaum oder ätherische Öle (Terpene), nicht bei offenen Wunden, vorgeschädigter haut (nässende Ekzeme), Geschwüre anwenden. Das Fläschchen mit ätherischem Öl von Teebaum nach dem öffnen immer gekühlt und lichtgeschützt aufbewahren, denn es bilden sich bei wiederholtem Öffnen Peroxide und dadurch erhöht sich das Sensibilisierungspotential.

Herstellung eines Aromaöls für den Babypo
Um ein Aromaöl zur Reinigung des Babypos herzustellen, z.B. ätherisches Öl von Lavendel in Jojobaöl, empfehlen Aromatherapeuten folgende Richtwerte zur Verdünnung ätherischer Öle für die äussere Anwendung:

·      Neugeborene (0-4 Wochen): Keine Anwendung ätherischer Öle
·      Säuglinge (bis 2 Jahre) : 0,5% -1% = 10-20 Tropfen (0,5-1ml) ätherisches Öl auf 99,5- 99 ml Basisöl
·      Kleinkinder: 1-3% = 20 – 60 Tropfen (1-3ml) ätherisches Öl auf 97-99ml Basisöl
·      Schulkinder: 3% = 60 Tropfen (3ml) ätherisches Öl auf 97ml Basisöl.

Worauf beim Kauf eines ätherischen Öls zu achten ist
Bei der Verwendung ätherischer Öle ist auf die beste Qualität zu achten. Für die therapeutische Verwendung sind nur ätherische Öle geeignet bei denen es sich um natürliche, d.h. 100% naturreine ätherische Öle handelt. Auf dem Fläschchen steht der botanische Name und die Herkunft des ätherischen Öls. Nicht alle ätherischen Öle eignen sich für die Verwendung im Kindesalter! Vor der Anwendung ist immer ein Test auf Hautverträglichkeit in der Ellenbeuge zu machen. Mischungen ätherischer Öle sollen lieber zu niedrig als zu hoch konzentriert gemischt werden, denn ätherisches Öl kann bei guter Verträglichkeit später noch hinzugefügt werden. In der Aromatherapie gilt weniger ist mehr!

Basisöle für die Säuglingspflege
Einige Basisöle sind aufgrund ihrer Eigenschaften für Aromatehrapie gut geeignet.
·     Jojobalöl wird gut von der haut aufgenommen und unterstützt das natürliche Feuchthaltevermögen der haut, harmonisiert und schützt trockene wie fettige Haut.
·     Süßes Mandelöl zieht gut ein, fettet nicht, ist gut haltbar und hautfreundlich, reizlindernd, pflegend sowie schützend. Mandelöl ist gut für die Babypflege geeignet, trocknet jedoch bei längerer Anwendung die Haut aus.
·     Olivenöl eignet sich für alle Mischungen, hat aber einen Eigengeruch.
·     Sesamöl wirkt beruhigend, erwärmend, stoffwechselanregend und hält sich lange.
·     Sonnenblumenöl duftet leicht nussig, ist wärmend, wird relativ schnell ranzig.

Sowohl bei dem ätherischen Öl wie auch beim Basisöl ist auf die Qualität zu achten. Als Basisöle eignen sich kalt gepresste Pflanzenöle aus biologischem Anbau.[6]

Zusammenfassung Aromatherapie bei Windeldermatitis
Aromatherapie mit ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen und Mazeraten, beispielsweise Rotöl, eignet sich hervorragend zur Pflege von Kinderpopos. Besonders geeignet gegen Candida sind beispielsweise ätherisches Öl von Thymus vulgaris Chemotyp Thymol, ätherisches Öl der Nelke, ätherisches Öl von Lavendel und ätherisches Öl vom Teebaum. In unklaren Fällen von Windeldermatitis, insbesondere bei immer wiederkehrender, chronischer Windeldermatitis, ist der Rat eines Kinderarztes einzuholen.



Blattgold Dr. Becker gibt es auf Youtube:








Quellen:
[1] Harder, Ulrike. Wochenbettbetreuung in der Klinik und zu Hause. Hippokrates Verlag, 3. Auflage 2011.
[2] Gortner, Meyer, Sitzmann. Duale Reihe Pädiatrie. Thieme Verlag, 4. Auflage, 2012.
[3] Giordani R, Regli P, Kaloustian J, Mikaïl C, Abou L, Portugal H.
Antifungal effect of various essential oils against Candida albicans. Potentiation of antifungal action of amphotericin B by essential oil from Thymus vulgaris. Phytother Res. 2004 Dec;18(12):990-5.
[4] Taguchi Y, Ishibashi H, Takizawa T, Inoue S, Yamaguchi H, Abe S. Protection of oral or intestinal candidiasis in mice by oral or intragastric administration of herbal food, clove (Syzygium aromaticum). Nihon Ishinkin Gakkai Zasshi. 2005; 46 (1) :27-33.
[5] Pinto E, Vale-Silva L, Cavaleiro C, Salgueiro L. Antifungal activity of the clove essential oil from Syzygium aromaticum on Candida, Aspergillus and dermatophyte species. J Med Microbiol. 2009 Nov;58(Pt 11):1454-62. Epub 2009 Jul 9.
[6] Bühring, Ell-Beiser, Girsch. Heilpflanzen in der Kinderheilkunde – Das Praxislehrbuch. Sonntag Verlag, 1. Auflage 2008.

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